Die Simone ist eine echte Herkenrather Frohnatur. Was so ein echtes frohnatürliches Unikat ausmacht ist ganz klar: der Hang zur Musik und die Neigung zum gesellschaftlichen Kontakt in Form von exzessiver Kommunikation. Ersteres führt dat Simönchen am liebsten im musikalischen Kollektiv durch. So tobt sie mit ihrer Oboe durch Bigband und Orchester. Letzteres bildet Simönchen Freizeitbeschäftigung. Man kann sagen, Schraddeln ist ihr Hobby. Simone kann stundenlang (sinnvolle) Töne/Laute von sich geben, ohne dabei die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer voraus zu setzten. Manche (Nicht)Zuhörer reagieren auf dieses hochdosierte Kommunikationskonzentrat allergisch und schlagen aus. Bei anderen wiederum kann man das sogenannte Frikadellen-Ohr-Syndrom entdecken.
Am härtesten trifft es aber wohl die Simönchen-Mutter. Die arme Frau wird als Probantin nicht an dem Versuchsmodell "Begleitendes Fahren", sondern am Projekt "Erleidendes Fahren" teilnehmen. Nach Beendigung dieses Projekts wird sie sich vielleicht mit einer Frikadellen-Bude eine neue Existenz aufbauen. Den Frika-Imbiss wird die Simone, in Anlehnung an die "Trompeten von Jericho" mit Pauken, Trompeten und Oboen einweihen. Da bleibt dann kein Stein auf dem Anderen.
Als dann, Hals- und Steinbruch, Simönchen!