Arten und Weisen
Wenn man von Stieren hört, denkt man zuerst an die griechische Mythologie. An den Himmelsstier, der mit der Erdachse verwachsen ist und das Himmelsjoch trägt, damit sich das Firmament dreht. Oder an das Symbol der Börse in Frankfurt, dem Stier und dem Bären. Oder an Spanien mit seinen Stierkämpfen.
Aber Wenn man die Frau Stier beschreiben möchte, dann muss man an viel mehr denken als nur an „Stierkämpfe“. Man muss von Fischen, Stieren, Menschen sprechen. Denn laut allgemein gültiger Fachliteratur müsste sie folgendes sein:
Sensibel und feinfühlig,
Schillernd und schlicht zugleich,
mitfühlend und mitleidend,
phantasievoll und verträumt,
solide und sachlich,
aber beeinflussbar und beeindruckbar,
langsam und bedächtig,
romantisch und realistisch zugleich,
treu und bodenständig.
Das ist nämlich die Kombination der Tierkreise der Zeichen Fische und Stiere. Das eine bezeichnet ihren Geburtstag, das andre Ihren Namen. Wer daran nicht glaubt, dem hilft vielleicht ein Blick ins Tierbilderbuch:
„Der Stier [lat. Taurus] ist ein behörntes nichtmenschliches Wesen, dass sich im Laufe der Evolution in verschiedene Unterarten gespalten hat:
ARTEN:
1. Hau-Stier
Hau-Stiere leben meist in der Nähe von Menschen. Sie lassen sich trotz ihrer Aggressivität zähmen und domestizieren. Hau-Stiere sind Einzelgänger, rotten sich jedoch für Revierkämpfe zusammen.
2. Kreb-Stier
Ihre ursprüngliche Bezeichnung rührt von dem französischen Wort für Pfannekuchen „Crepes“ her. Sie wurden nach ihrem Entdecker, dem Franzosen Charles Crepes, benannt. Ihm war 1897 die pfannekuchenartige Haut (in Form und Farbe) aufgefallen. Kreb-Stiere finden sich zumeist in knietiefen Gewässern, was die schiffsschraubenartige Deformation ihres Geweihs bedingte. Kreb-Stiere ernähren sich hauptsächlich von Krebs-Tieren, die sie im Rudel jagen.
3. Schaf-Stier
Die dritte Stier-Art ist die der Schaf-Stiere. Wie es ihr Name vermuten lässt, sind sie stark bewollt und nisten daher, zwecks Tarnung, auf Baumwollplantagen. Ihr Fell wächst, im Gegensatz zu ihren Zähnen nicht nach, nämlich nur einmal, vom 1 Lebensjahr an, bis zum 10 von durchschnittlich 23 Jahren. Im hohen Alter werden Schaf-Stiere auf Grund des enormen Fellverlustes häufig fälschlicherweise mit den Kreb-Stieren verwechselt, was an ihrer dotterfarbenen Haut liegt.
4. Arbeit-Stier
Die Art der Arbeit-Stiere hat ihren Ursprung in der Linie der Hau-Stiere. Sie wurden durch Zucht an die jeweiligen Arbeitsprofile angepasst, so dass zuchtbedingt mittlerweile Schaufel-Stiere (das Geweih in Form eine Schaufel) und Hammer-Hau-Stiere (das Geweih ähnelt der Form eines Hammers) entstanden sind.
5. Dreck-Stier
Außen vor steht die Art der Dreck-Stiere über die kaum etwas bekannt ist. Wissenschaftler gaben dem Dreck-Stier seinen Namen, da das wahrscheinlich erste Exemplar in einem Moor, nahe der englischen Kleinstadt „Mud“ aufgefunden wurde. „Mud“ ist die englische Bezeichnung für Schmutz/Dreck/Matsch...“
Was die Frau Stier in Wirklichkeit für ein Stier ist, wissen wir natürlich nicht. Außerdem sollte man eh nicht alles glauben, was im Internet oder in Büchern steht. Aber fest steht: Die Marlene ist kein Auto-Stier. Sie ist ja schon ein Auto-Frischling.