Wie angekündigt, das dicke Ende 2005!
Wir beginnen mit Ihrer Lieblichkeit, Autofrischling Larissa.
Es ist wohl bekannt, dass man die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs drosseln, aber nicht amseln kann. Geschweige denn schnapsdrosseln. Wobei letzteres Exemplar nicht, wie landläufig angenommen, zu den Singvögeln, sondern zu den Trinkvögeln, den „Tummlern“ gehört, was auf ihr Sozialverhalten zurück zu führen ist.
Die „Larissen“ leben zwar in einer homosexuellen monogamen Assoziation, bilden dennoch zu bestimmten Anlässen und Jahreszeiten (hier sind Frühling und Sommer zu nennen) eine Art Rudel, den sogenannten „Tummeljungel“. Um die tropischen Temperaturen innerhalb eines solchen Rudels temperaturregulatorisch kompensieren zu können, nehmen sie eine spezielle, nicht toxische Form von
Ethanol (Alkohol) zu sich, welches eine Weitung der Gefäße bewirkt, wodurch die gemeine Schnapsdrossel nun vermehrt Wärme absondert.
Reicht der Alkoholkonsum für die Regulierung des Wärmehaushaltes nicht aus, entzieht sich das Individuum dem „Tummeljungel“, um sich mit wenigen nahestehenden „Tummlern“ mittels koffeinhaltigem Heißgetränk wieder aufzuwärmen. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden, was beim Tummler keineswegs zu einem Kollaps, oder Exitus führen würde.
Vielmehr scheint dies für die Schnapsdrossel eine Form von Glücksgefühl zu bedeuten, deren Indikator die Anzahl der Wiederholungen ist. Dadurch wurde nun auch geklärt, weshalb manche Schnapsdrosseln an einer Optimierung der Fortbewegungsgeschwindigkeit, wie die Erlangung einer Fahrlizenz, arbeiten.
Eine „Larisse“ hatts sogar geschafft. Unser Autofrischling Larissa! Glückwein – äh, -wunsch.