Der Chris ist ein Sunnyboy. Ein Sonnenjunge, sozusagen. Sonnenjungs leben auf Sonnendecks, meistens am Meer, auf jeden Fall aber mit viel Sonne. Bei viel Sonne und noch mehr Meer machen Sonnenjungs, wie der Chris einer ist, so Dinge wie Surfen und Beach-Karate. Beides war bis vor wenigen Jahren als Eintagestrend verschrien, weil es angeblich mit der allgemeinen Verbeachung einher gehen würde. Verbeachung nennt man das Prinzip, die Sportstätten herkömmlicher Sportarten an den Strand zu verlegen, und das Wort „Beach“ davor zu setzen. So geschehen bei Beachvolleyball, Beachsoccer, Beachdigging, Beachcastlebuilding, etc. Das kling einfach mehr nach „Fun“ und irgend wie auch cooler. Wo wir wieder beim Chris sind. Chris heißt eigentlich Christian, aber Chris klingt irgendwie cooler. Überhaupt, der Chris ist schon ein cooler Zeitgenosse, jetzt noch umso mehr, weil er ja jetzt seinen Führerschein hat, und mit seinem Mazda MX Cabrio ganz cool am Strand entlang fahren kann. Beachcruisin nennt man das dann.